SA 15–01–22 Türöffnung: 20:30
Eintritt: CHF 20.–

ALTE SAU - „Öl im Bauch“


Tickets: 20 CHF
Support & Timetable: TBA

Für Fans von: - „Freak“-Folk mit Orgel und Hamburger Humor - Amalgame schriller Wortfetzen unterlegt von Slow-Disco-Punk vs. verspieltem Easy-Listening - Assoziativen Texten zwischen Rindenmulch und Ikeastühlen - Gegenüberstellungen von Supermarktszenen und der Endlichkeit des Seins - der Ablehnung jeglicher Gleichförmigkeit

Im Dezember 2021 erscheint das dritte Album von Alte Sau „Öl im Bauch“ - ein triftiger Grund die Säue ins Humbug zu bitten!
Komponiert haben Alte Sau die 13 Songs bereits Anfang 2020 – vor der großen Seuche – auf einer Hütte in Finnland, dort entstanden die Texte und die Songskizzen. Aufgenommen wurden die 13 Stücke dann im Dezember 2020 im Art Blakey Studio mit Ted Gaier in Hamburg. Es ist ein originärer Sound, der auf dem Werk zu hören ist - Freak-Folk mit Orgel und Hamburger Humor könnte man dazu sagen.
Als Texter und Sänger agiert Rachut hier freier als in anderen Konstellationen, er schmeißt in teils schrillem Ton mit Wortfetzen und Satzbausteinen um sich, an die sich nicht selten eine süße Melodie schmiegt. Die Musik ist teilweise freiflottierend, nervös und fiebrig, dann kühl und wavig, dann wieder melodisch und hymnisch. Alles ist möglich, nichts ist ausgeschlossen – am Ende kommen sehr unterschiedliche musikalische Sprachen und Stile zusammen.
Im Vergleich zu den vorherigen Alben haben die Stücke an Groove gewonnen, die Orgel klingt noch etwas verspielter, quirliger und kurviger, die Rhythmusabteilung kommt mal postpunkig im Stakkato, dann variabler und gleitender daher.
An manchen Stellen ist „Öl im Bauch“ musikalisch gar eine große Überraschung, der Song „4 Stühle“ hat loungige, Easy-Listening-mäßige Anleihen. Es geht um 4 Stühle, die niederbrennen, und irgendwie geht es wohl auch um Erinnerungen und um die Liebe, und es ist nicht zuletzt dieses tiefmelancholische Stillleben, das von diesem Album noch eine ganze Weile nachhallt.