SA 01–06–2019 Türöffnung│Barbetrieb: 19:00
Afrikanisches Essen: 19:00
Abendkasse: 20.00│Konzerte: 21:30 danach DJ's
Eintritt: CHF 20.–

Chouf (Senegal, Marokko, CH)
Mit Lionel Friedli (Drums), Issa Kouyaté (Kora, Vocal) & Hamid Khadiri (Perc, Sintir, Vocal)

Drei Virtuosen (Marokko, Senegal, Schweiz), die über die Grenzen gehen, was die Spieltechniken und Ausdrucksformen mit ihren Instrumenten anbelangt. Lionel Friedli, Issa Kouyaté et Hamid Khadiri steuern eine Seelenmusik an, voller Energie und Poesie.
Chouf ist durch die Mischung von Guembri (Marokko/Gnawa), Kora (Senegal/Jali-Griots) und Schlagzeug (Schweiz) entstanden, ein musikalischer Kosmopolit, der tief in den Musiktraditionen des Maghreb und Westafrika, insbesondere Gnawa von Marokko und Jali- Griots von Senegal verwurzelt ist.  Gnawa-Musik ist eine Kunst, die sich der Welt öffnet. Es gibt eine Art von Gnawa-Musik, die fröhlich und feierlich ist und die zum Tanzen einlädt aber auch eine Befreiung bringt.
Guembri ist eine Art Kontrabass, eine Laute mit drei Saiten, mit Naturfell und Holz. Wenn man früher ein Guembri gesehen oder gehört hat, dann war das so, als sei ein Geist in der Nähe, etwas Mysteriöses. Wie ein Geheimnis, eine grosse Magie. Kora ist ein klassisches Instrument der Westafrikanischen Jali Griots, die unvergessliche Musik ist beruhigend, beinahe hypnotisch, und man sagt ihr tatsächliche heilende Kräfte nach. Dazu kommt Schlagzeug und Percussion bringen Trance und Virtuosität mit asymmetrischen Rhythmen.


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Siselabonga (Senegal, CH/IT, CH)
Mit Tarang Cissokho (Griot), Glauco Cataldo (Vocal, Git) & Fabio Meier (Perc)

Herrliche Songs, verpackt in eine ungewöhnliche Instrumentierung – kluge Arrangements, die aufhorchen lassen. Siselabonga entstanden aus einer Begegnung über die Kulturen hinweg, nicht aus einem Konzept. Die so gewachsene Freundschaft und Dringlichkeit beseelt ihre Debut-CD „Binta“ und unterscheidet sich wohltuend von vielen schöngeistigen Produktionen über kulturelle Grenzen hinweg. Das Trio mit dem senegalesischen Griot Tarang Cissokho, dem schweizerisch-süditalienischen Sänger/Gitarristen Glauco Cataldo und dem Schweizer Perkussionisten Fabio Meier umschifft stilsicher weltmusikalische Klischees und entführt lustvoll in unbekannte Gefilde. Die jungen Musiker kennen weder Scheuklappen noch Berührungsängste und erschaffen ein melodiöses Klanguniversum, in dem sich Mandingo-Tradition, Singer-Songwriter, Pop und improvisierte Musik begegnen und in einen berührenden Dialog treten. Da begleitet Fabios virtuos reduziertes Spiel auf der Kalebasse wie ein Herzschlag das Zwiegespräch von Glaucos geheimnisvoll lautmalender Stimme mit der gelassen dahinperlenden Kora von Tarang. Dann wieder betten sich wunderbare mehrstimmige Gesänge auf die mäandernden, dicht verwobenen Riffs der Saiteninstrumente. Die Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika und Europa lösen sich auf, ohne aber die Wurzeln zu verleugnen. Siselabonga laden ein zu einer hoffnungsvoll schönen Entdeckungstour, die der Seele wohltut. Text: Urs Näf aka DJ U.R.S.N.
Danach DJ’s Radio Yerevan (BS, CH)


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